Mittwoch, 12. Juni 2013

MMM am 12.06.2013 "Mädel, komm bald wieder...:-)"

Hallo alle zusammen,

heute wird ein toller Tag. Das verrät uns der Wetterbericht... Mal sehen, ob die 20 Gradmarke heute wirklich geknackt wird. Also denke ich, ich passe mich mal diesem Traumwetter an und hole aus den Untiefen meines Kleiderschrankes mein Matrosenkleid heraus, das ich mir mal 2007 nach einem Schnitt aus der Burda nähte. Es hat ja mit Matrose nicht viel zu tun, aber der große Kragen und die Farben wirken doch irgendwie maritim und passen einfach hierher. Ich trage es gern, denn es ist aus herrlichem Leinen, das sich so schoen kühl auf der Haut an heißen Tagen anfühlt. Und wenn in der Kita heute matschen angesagt ist, kann man das gute Stück bequem in die Waschmaschine werfen ohne Verluste. Nun ein paar Bilder des Kleides an der Frau:







Und wenn ihr weitere Beispiele selbstgenähter Kleidung am Modell sehen möchtet, dann folgt mir doch mal zum zweiten MMM im Juni. Da geh ich nämlich auch gleich mal schauen und lass mich inspirieren:-). Tschüss Eure Verena

Sonntag, 9. Juni 2013

Mein Date mit dem Rollsäumer...

Ich bin ja bekennender Fan von uwyh. Und bei mir gibt es einiges zu usen:-), also bin ich gestern meine in die hinterste Ecke verschobenen Stoffsenioren durchwühlen gegangen und siehe da, ich fand so dies und das. Unter anderem ein Rockpanel, das mal in einem Restepaket bei Buttinette zu finden war. Das war ganz unten in meinem Fundus gelandet. Und da ich schon immer einen Tellerrock nähen wollte, nix wie ran an das Stöffchen. Ich habe einen Jerseybund gearbeitet, das ist einfach superbequem und sitzt wie Bombe.
Dann bin ich gerade dabei, alle Möglichkeiten meiner noch fast neuen Nähmaschine auszuprobieren und dazu gehören auch die Nähfüsschen. Meterlang mit Schrägband säumen ist nun wirklich nicht meins und somit kam der Rollsäumer zum Einsatz. Klasse! Ok, an manchen Stellen bin ich noch nicht so perfekt, aber im großen und ganzen bin ich sehr zufrieden. Ich hab das Röckchen aber wieder ausgezogen, es ist hier heute brrrrr... wirklich kühl. Nun noch zwei Fotos von mir im Rock:

Samstag, 8. Juni 2013

Bei diesem Wetter geht's nicht an die Nähmaschine ;-)


sondern natürlich nach draußen, auch wenn ich Lust hätte, aber ich versuche den Sommer zu genießen so lange er da ist. Wer weiß ....? Nach Einkauf, Haushalt, Gartenarbeit und dem leckeren Frühstück mit selbstgebackenen Brötchen habe ich alle Kids nach draußen verfrachtet, Mädchen beim Reiten, Jungs beim Arbeiten mit Opa, geniesse ich unseren kleinen Garten
, den ich im Sommer immer als ein kleines Paradies empfinde und lese dabei den spannenden dritten Teil von Jussi Adler Olsen. Ich bin ein echter Krimifan, muss ich zugeben. 

Freitag, 7. Juni 2013

Das Leben ist schön und ich bin dankbar

Die erste Woche nach meinem Wiedereinstieg ins Arbeitsleben nach meinem "knock out" ist geschafft. Aber das sagt eigentlich nicht das aus, was ich empfunden habe. Vielmehr war es eine wirklich tolle Woche. Ich war skeptisch und vorsichtig ob der Dinge, die da auf mich zukommen. Aber alles war anders. Das Team hat mich so lieb empfangen und mir das Gefühl gegeben dazu zu gehören  und das von Anfang an. In die Kinder der Kita hab ich mich sowieso verliebt. Und nun bin ich schon fast mitten drin und alles macht wieder Sinn. Ja, ich bin wirklich froh und dankbar, dass ich so einen sanften netten Neuanfang haben durfte. Dann strahlt die Sonne im Moment, als ob es Zeit wäre, die verpassten Möglichkeiten aufzuholen. Man mag fast die Katastrophe für viele Menschen in unserem Land durch die Flut vergessen... Nach einem leckeren Grillen bei meinem liebsten Bruder und seiner Familie und dem allabendlichen Guss der Pflanzen in unserem Gärtchen ( makaber aber wahr, hier vertrocknet schon wieder fast alles und an anderen Stellen geht alles unter) genieße ich den Abend mit meinen großen Mädchen und zünde mir eine Kerze an, umgeben von einem Versuch, eine Plastikeinkaufdtüte unter einem Bügeleisen zu schmelzen und weiterzuverarbeiten. Ich habe diesen "Versuch":-) an den Enden zusammengeklebt. Mit einem Teelicht in der Mitte sieht es einfach schön aus und hat nun ein zweites Leben.
Mal sehen, wann der nächste Versuch gestartet wird, etwas aus Plastiktüten herzustellen;-)...

Mittwoch, 5. Juni 2013

MMM am 05.06.2013

Zum heutigen MMM trage ich ein Kleid, das ich mir vor zwei Jahren nähte.


Als Schnitt habe ich das Kleid 101 aus der Burda 02/11 gewählt. Ich finde ihn phantastisch und leicht zu nähen. Hier ein kleines bisschen dichter fotografiert:


Sicherlich werde ich es noch mal nähen, wenn das Kleid das Zeitliche segnet. Der Stoff ist wunderbar
leicht und sommerlich, braucht nach dem waschen nur leicht gebügelt zu werden und war richtig preiswert als Teil eines Schnäppchens auf dem Stoffmarkt in Potsdam erworben worden, vor zwei oder drei Jahren. Das Kleid ist nicht gefüttert, die Armausschnitte sind mit Baumwollschrägband versäubert, für den Ausschnitt habe ich ebenfalls das Band verwendet, nach innen gelegt und abgesteppt. Die einzige Verzierung ist ein Pfau aus einer tollen Stickdatei vom "stickbaer", den ich am Rockteil appliziert habe.


Der applizierte Flicken franst nun so langsam an den Kanten aus, was von mir so gewollt ist. Der Reißverschluss wird an der linken Seite geschlossen. Es ist ein wirklich bequemes alltagstaugliches Kleid. Im letzten Jahr habe ich es sehr oft getragen, im Herbst mit nem dünnen Rolli drunter und Stiefeln. Man kann also sagen, es ist ein richtiges Lieblingsstück, das ich nicht mehr missen möchte in meinem Kleiderschrank. Da es morgens immer noch recht kühl bei uns ist, trage ich dazu ein Wickeljäckchen nach dem Farbenmixschnitt Norderney aus weichem bielastischem Jersey. Auch dieses Jäckchen ist ein Lieblingsteil, das ich zu vielen Sachen tragen kann.

Das Töchterchen hat geknipst..., da der Liebste mal wieder fern der Heimat ist. Da hatte ich wohl schon keine Lust mehr aufs fotografieren;-)).

Zu den anderen Teilnehmerinnen am heutigen Me Made Day geht es hier entlang.
Bis nächste Woche einen sonnigen Gruß!

Montag, 3. Juni 2013

Neustart ins normale Leben...

Krank? Ich doch nicht. Zu viel? Nein, das schaffe ich noch. Pause? Nein, ich schaffe auch das noch... So war jahrelang meine Eigenwahrnehmung. Da bahnte sich aber etwas an und ich hab es nicht ernst genommen, bis es fast zu spät war. Es war einfach zu lange zu viel in meinem Leben und ich war erschöpft. Jahrelanger Kampf in einer Kita als Leitung für das Haus gegen einen ignoranten Bürgermeister (nicht in Wustrow) und seine Anhänger. Letztendlich haben wir aufgegeben und mich hebelte es aus. Die Familie kam zu kurz, meine Ehe stand auf dem Prüfstand. Im Januar konnte ich dann nicht mehr, bin nach wochenlangem Nichtschlafen und Schmerzen am ganzen Körper einfach nicht mehr zur Arbeit gekommen. Mein Mann war zu dieser Zeit Gott sei Dank zu Hause. Er fährt zur See und ist dann immer einige Zeit nicht bei uns. Seit dieser Zeit war ich nun krank geschrieben und fühlte mich die ersten zwei Monate wie eine achtzig jährige Frau, konditionell gesehen. Ich habe durch Therapie und Zeit für mich mein Leben noch mal neu überdenken müssen und auch können. Ich trete jetzt langsamer, ich muss langsamer treten, auch wenn das schwer ist. Seit heute werde ich nach dem Hamburger Modell wieder eingegliedert und arbeite als Erzieherin beim gleichen Träger in einer anderen Einrichtung. Ich freu mich darüber, vermisste das Arbeiten mit den Kindern und den Kollegen. Mit mehr Verantwortung lass ich es nun langsam angehen und habe das erste Mal wieder ein gutes Gefühl, wenn ich die Arbeit verlasse. Ich spüre keinen zugeschnürten Hals und keine Magenkrämpfe mehr beim Aufstehen.
Ich weiß, das war jetzt gar kein Post über meine Leidenschaft, das Nähen und Handarbeiten, aber das war heute sehr wichtig für mich. Ich habe das Gefühl, es geht nun voran und auch mein berufliches Leben übersteht diese Krise, nicht unbeschadet aber gerettet. Liebe Grüße Verena

Sonntag, 2. Juni 2013

Ein Spaziergang am Strand

Ich lebe an der Ostsee, das ist Tatsache. Tatsache ist aber auch, dass ich viel zu selten die Möglichkeit nutze am Strand zu sein. Dementsprechend ist es dann immer einfach schön, und ich bin in diesen Momenten einfach nur froh und dankbar hier leben zu dürfen. Zusammen mit Mann und Zwillis ging es los, die 13 jährigen Mädchen haben lieber ausgeschlafen...
Steine werfen macht Erwachsenen genauso viel Spaß wie den Kleinen. 
Als Kind hab ich immer versucht, in den Tapsen der anderen zu laufen.
Blick auf die Seebrücke, dabei die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, ist doch ganz schön frisch heute.
Auf dem Heimweg noch an den schönen Wiesen des Frühsommers vorbei. Daran kann ich mich nicht satt sehen.
Und eine Runde Brücken klettern. Dann ging es wieder nach Hause. Heute Nachmittag werde ich mich an die Nähmaschine setzen und mein Blüschen fertig nähen. 
Flutschiger aber toller Stoff in senfgelb mit meinen geliebten Punkten. Schnitt ist aus dem Buch: nähen im japanischen Stil Allen noch einen tollen Sonntag!